Zu den verschiedenen Drucktechniken, die zum Verständnis grundlegender graphischer Vorgehensweisen probiert wurden gehört u.a. ganz klassisch der Holzschnitt. Wiederkehrende Motive wie der Elefant und die Giraffe wurden so aufbereitet, aber auch neue Motive wie der nackte Mann, der in verschiedenen Stadien durch das subtraktive Wesen des Holzschnitts immer mehr zum Skelett wird. Für meinen damals 9 jährigen Cousin gibt es eine Sonderauflage des Skelettes in Weiß auf Schwarz gedruckt.
Die Auseinandersetzung mit der Radierung dagegen war eine interessante Lektion in Planung, Präzision und Geduld, aber nicht direkt genug, um für mich in den kreativen Prozess eingebunden zu werden. Bei der Monotypie dagegen war die Direktheit und Flächigkeit verbunden mit zufälligen Elementen faszinierend, sodass der Schwerpunkt in der Technik selbst lag und nicht beim Motiv.

Hieraus entstand eine Serie mit abstrakten Vogel Darstellungen. Der Sternengucker, von dem hier auch eine Detaildarstellung gezeigt ist und der spazierende Vogel. Dieser Vogel findet sich auch auf normales Packpapier gedruckt wieder, um das Zusammenspiel von Untergrund und Drucktechnik zu erforschen.
Bei den Blumen im Holzschnitt geht es ausschließlich um den Farbauftrag. Der in mehreren Schichten übereinander gedruckt auf sehr saugfähigem Papier einen sehr haptischen an Schimmel erinnernden Eindruck bekommt.
Nicht direkt Druck, aber durch Reproduzierbarkeit definiert entstand eine Serie von Fotografien die in verschiedene Vergrößerungsstufen eines Fotos einer Eierschachtel mit Eierschalen auf dem Kopierer selbst zu einer (aus-)gedruckten Collage wurden.
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