Neben vielen Aktzeichnung, um mit den menschlichen Proportionen gänzlich vertraut zu werden, hatten auch die überzogenen an den Manierismus erinnernden Proportionen von Comicheften einen wesentlichen Einfluss. Die oftmals den Charakter herausarbeitenden Züge der Comicfiguren wurden in den 90ern nochmals durch realistischere Darstellung ins fiktiv erotische gesteigert.

Als Beispiel und größten Einfluß können Top Cow Comics wie Witchblade, Cyber Force oder the Darkness genannt werden, die damals auf den amerikanischen Markt kamen. Die Optik wurde dann z.B. in den Marvel/ Top Cow Crossovern auf die “traditionellen” Marvel Superhelden wie Wolverine oder Ghostrider übertragen. In einigen Studien habe ich nun versucht mich mit dieser Art der menschlichen Darstellung vertraut zu machen und den Stil zu verstehen indem ich ihn kopiere.

Die Coloration (Ink) der Comics ist ein entscheidender Teil ihrer speziellen Wirkung und macht einen der Größten Unterschiede zum bisdahin flächigen Comic aus. Da es aber vornehmlich um die Proportionen ging und wie sie in ihrer Überzogenheit zwar als unrealistisch verstanden aber dennoch als schön empfunden werden.
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